Lehrstuhl und Institut für
Allgemeine Konstruktionstechnik des Maschinenbaus

RWTH Aachen University

Ausstattung

3D-Scanner

Am ikt werden Produkte mit Hilfe modernster Techniken analysiert, verbessert und weiterentwickelt. Ein optischer Scanner kann beispielsweise Objekte sowohl im teilautomatischen als auch im handgeführten Scanmodus mit einer Auflösung von bis zu 0,03 mm digitalisieren. Auf Basis einer fachgerechten Nachbearbeitung werden anschließend parametrische Bauteile und Baugruppen erzeugt, die ihrerseits die Grundlage für eine konstruktionsmethodisch fundierte Gestaltoptimierung bilden. 3D-Scan am ikt

 

Digitale Produktentwicklung

Als Lehrstuhl und Institut für Allgemeine Konstruktionstechnik schulen wir jedes Jahr mehr als 2000 Studierende im Umgang mit CAD und FEM. Diese Erfahrung geben wir gerne auch an Sie weiter!

Wir haben nicht nur die Lizenzierung aller gängigen CAx-Tools, sondern auch die Kompetenz in deren Anwendung und zweckmäßigen Einbindung in den Produktentstehungsprozess. Gerne unterstützen wir bei der Modellierung, Auslegung und Validierung technischer Fragestellungen.

 

CAM-Prototypen-Werkstatt

Wir reden nicht nur über gute Produkte, bei uns entstehen sie auch. Zu diesem Zweck betreiben wir eine hervorragend ausgestattete, kompetente Werkstatt in der wir Prototypen und Kleinserien fertigen. Durch direkte Kopplung von Maschinensteuerung und digitaler Modellierung entstehen in unserem 5-Achs-Bearbeitungszentrum komplexe Geometrien und anspruchsvolle Bauteile.

 

Material- und Strukturlabor

Neben der computergestützten Validierung von Entwicklungen ist die strukturelle Erprobung physikalischer Bauteile nach wie vor ein wesentlicher Bestandteil ingenieurwissenschaftlichen Arbeitens. Hierzu betreibt das ikt ein Prüflabor mit umfangreicher Austattung, die es u.a. ermöglicht neben Werkstoffproben für neue und unkonventionelle Werkstoffe/Werkstoffverbünde auch größere Konstruktionen unter verschiedensten klimatischen Bedingungen zu testen und zu analysieren. Verschiedene Prüfmaschinen mit bis zu 160kN stehen für Forschungs- und Dienstleistungszwecke zur Verfügung.

 

Additive Fertigungsverfahren

Moderne Prototypenentwicklung am ikt bedeutet Produktinnovation aus einer Hand: Vom ersten Designentwurf über die konstruktionsmethodische Entwicklung eines soliden Produktkonzeptes bis hin zur gestalterischen Umsetzung. Dazu stehen am ikt mehrere additive Verfahren zur Verfügung.

 

 

Gerät:   Ultimaker 2, Ultimaker 2 Extended
Verfahren:   FDM/FLM
Bauraum LxBxH:   220x220x210 mm³ (Extended H: 310)
Materialien:   PLA, ABS, iglidur®, PET
Düsendurchmesser:   0,25 mm,  0,4 mm, 0,6 mm, 0,8 mm
Min. Schichthöhe:   0,04 mm
Besonderheit:   sehr kostengünstige und belastbare Bauteile

 

 

Gerät:   FELIX Pro 1
Verfahren:   FDM/FLM
Bauraum LxBxH:   244x237x235 mm³
Materialien:   PLA, ABS, iglidur®, PET
Düsendurchmesser:   0,35 mm,  0,5 mm
Min. Schichthöhe:   0,05 mm
Besonderheit:   Doppelextruder-Kopf zur Verarbeitung von zwei Werkstoffen in einem Bauteil

 

 

Gerät:   Formlabs Form 2
Verfahren:   SLA
Bauraum LxBxH:   145x145x175 mm³
Materialien:   Photopolymer (Harz)
Fokusdurchmesser:   0,14 mm
Min. Schichthöhe:   0,025 mm
Besonderheit:   sehr feine Auflösung von Details, optisch transparente Teile 

 

 

Gerät:   ZPrinter ProJet 660Pro
Verfahren:   CJP
Bauraum LxBxH:   254x381x203 mm³
Materialien:   Gips-Polymer
Auflösung:   600x450 dpi
Min. Schichthöhe:   0,1 mm
Besonderheit:   3D-Farbdruck, sehr hohe Druckgeschwindigkeit